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Kalihalde Foto: WK35 Ei_Lü

27. Juli 2021: SPD trifft Ronnenberg – Zukunft der Kalihalde

Foto von links nach rechts: Thomas Bensch, Steffen Krach, Marc Bierhance, Marlo Kratzke, Kerstin Liebelt, Karin Reinelt

SPD trifft Ronnenberg – Zukunft der Kalihalde

Per Rad aus Ronnenberger Ortsteilen kommend, hat sich die SPD mit der BI Ronnenberg „Bauschuttdeponie NEIN Danke“ e.V. an der Normannischen Straße getroffen. SPD-Landtagsabgeordnete Kerstin Liebelt, Regionspräsidentschaftskandidat Steffen Krach, Bürgermeisterkandidat Marlo Kratzke, Regionskandidatin Karin Reinelt, Regionsabgeordneter Paul Krause, SPD-Ortsvereinsvorsitzender Fabian Hüper und weitere SPD-Mitglieder haben die Umfrage der BI, zur Zukunft der Kalihalde, zum Anlass dieses Treffens gemacht.

„Bereits im Vorfeld der Rundes Tisches zur Kalihalde hatte ich intensiven Kontakt mit der BI um Lösungsmöglichkeiten im Sinne Ronnenbergs zu sondieren. Ich begrüße die jetzt durchgeführte Umfage, die mit 15.000 verteilten Karten allen Ronnenbergerinnen und Ronnenbergern die Gelegenheit gegeben hat, ihre Erwartungen zu Perspektiven und Alternativen zu äußern. Der Rücklauf zur Umfrage war enorm groß und das Votum demnach deutlich für eine Abtragung der Halde“, so SPD-Landtagsabgeordnete Kerstin Liebelt.

Mehr als 2000 Menschen hatten sich an der Umfrage beteiligt und die BI teilte der SPD-Delegation folgendes Ergebnis mit:

Variante

Stimmanteil in Prozent und Anzahl

Ist-Zustand

35,70

768

Abtragung

42,86

922

Kleine Abdeckung

19,53

420

Menke-Variante

1,35

29

Sonstiges*

0,56

12

Gesamt:

100

2151

Bürgermeisterkandidat Kratzke erinnerte daran, dass nach einhelliger Meinung des Rates der Stadt Ronnenberg „…die Lösung in einem Handlungsrahmen zwischen kompletter Abtragung oder der Versetzung der Kalihalde liegen muss. Außerdem unterstütze ich den Antrag an das Land, eine Machbarkeitsstudie in Auftrag zu geben.“

Vor der Übergabe der Umfragekarten an die Abgeordnete Liebelt bedankte sich Krach für die Einladung und die Eindrücke, „…die mir sehr klar vor Augen führen welche Belastungen und Ängste die Anwohnerinnen und Anwohnern seit Jahren haben. Das starke ehrenamtliche Engagement der BI Mitglieder und unser offenes Ohr auf allen politischen Ebenen, muss es möglich machen ein verträgliches Ziel für alle zu erreichen.“

Die Landtagsabgeordnete Liebelt wird sich im nächsten Schritt für die Übergaben des Umfrageergebnisses an den Ministerpräsidenten Stefan Weil (SPD) und den Minister für Wirtschaft Dr. Bernd Althusmann (CDU) verwenden. „Ich bin den Bürgerinnen und Bürgern meines Wahlkreises verpflichtet und sehe es als meine Aufgabe an zuzuhören und Gehör zu verschaffen. Dieses Umfrageergebnis ist ein klares, starkes Votum und muss gehört werden!“ so Liebelt bei der Verabschiedung.

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